Es hat mich erwischt..

..nein – nicht die Grippe (obwohl.. wenn ich es mir recht überleg, lag ich in den vergangenen zwei Monaten zweimal flach.. auf Grund von Grippe).

Aber hier möchte ich ja nicht über die Grippe schreiben, sondern vielmehr über mein neuestes Spielzeug: ein iPhone 3GS (16GB) in weiß.

Gut, angekommen ist es bisher noch nicht.. ich habe mich aber zumindest durchgerungen, mir ein solches zu kaufen und naja, jetzt bin ich einfach mal gespannt, was das so kann (und vor allem: was nicht ;-) ).

Ihr werdet hier auf jeden Fall noch davon hören… ;)

Ratgeber für (IT)-Projektleiter und -mitarbeiter

Oh je – nach langer Zeit mal wieder ein Beitrag von mir – und dann auch gleich wieder einer über ein Buch. Man könnte glatt meinen, ich wäre ein Bücherwurm oder hätte einfach zu viel Zeit zum lesen (nunja, Bücherwurm liegt nicht unbedingt daneben, aber leider fehlt nur zu oft die Zeit..).

Da alles und jedes Unterfangen in der IT (und sonst überall auch) mittlerweile als Projekt bezeichnet wird und ich als IT Consultant im Projektgeschäft ja immer gerne dazu lerne, habe ich mich einmal auf die Suche nach Projektmanagement-Literatur gemacht.. ich bin auf ein Büchlein gestoßen, welches ich mir ohne die zahlreichen, positiven Rezensionen sicherlich nicht gekauft hätte: IT-Projektmanagement kompakt von Pascal Mangold.

Das Buch ist – entgegen der gängigen Literatur zu dem Thema und dem Titel entsprechend – mit knapp 115 Seiten relatik kompakt gehalten. Und vor allem sehr praxisnah (was ja bei den meisten Abhandlungen zu diesem Thema fehlt…).

Hier schildert Herr Mangold seine Erfahrungen aus (lt. Klappentext) 20 Jahren Berufserfahrung innerhalb der Software-/IT-Branche. Es werden keine Methoden als Allerheilmittel empfohlen, stattdessen schwört er auf Erfahrung und Bewährtes aus vergangenen Projekten, und ruft letztendlich zur Kommunkation auf, um (IT-)Projekte zu meistern. Hierbei sind die Erfahrung und das Bewährte nicht als allgemeingültiger Standard zu sehen, sondern als “personenabhänig” und “projektabhängig”.

Ein durchaus amüsanter Nebeneffekt sind geschilderte Situationen, in denen man sich einfach wiederfindet – sei es in der Schilderung von Projektsituationen oder aber bei Bemerkungen im Sinne von “es werden Methoden entwickelt, die aber auf Grund von Verweigerung des Managements nicht genutzt werden”.

In Summe ist dieses Buch einfach nur jedem zu empfehlen, der auch nur irgendwie im (IT-)Projektgeschäftt tätig ist – und das ist mittlerweile ja beinahe jeder. Für 12,95 € hat man so einige Abende ein durchaus amüsantes und zugleich lehrreiches Buch in den Händen, welches einem in so mancher Situation durchaus behilflich sein kann…

>>Link

Schlaues Buch…

Zuersteinmal eine Anmerkung: ich lese sehr gerne! Nur leider bietet sich mir (und vielen anderen aus meinem Bekanntenkreis ebenfalls) viel zu selten die Gelegenheit bzw. die Zeit, ein ordentliches Buch zu lesen.

Nach meinem Geburtstag hatte ich dann allerdings ein Exemplar des Buches “Denken Sie Selbst” von Vince Ebert in der Hand, ein Geschenk meiner Schwester. Nachdem mir dieses Buch (ich denke, es war einfach dieser sympathische Mensch mit Hornbrille ;-) ) schon einige Tage zuvor in einem Buchladen aufgefallen war, habe ich mich natürlich – trotz des Zeitmangels – gleich ans Lesen gemacht; heute, 216 Seiten und knapp eine Woche später, kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen, der ein wenig naturwissenschaftlichen Sachverstand (der grüne Daumen reicht aus) hat.

Vince Ebert’s Buch ist kein weiterer Ratgeber á la David Allen’s Getting Things Done, es verspricht auch kein besseres Leben oder irgendwelche anderen Wundermittel. Vince Ebert erzählt lediglich in vielen, thematisch abgegrenzten Kapiteln Geschichten aus dem Alltag, er diskutiert kurz und wenig ausschweifend seine Ansichten und spielt mit dem bekannten Klischee des Naturwissenschaftlers. Dabei bringt er immer wieder nette naturwissenschaftliche Fakten mit ins Spiel, die zum Nachdenken über die behandelten Themen anregen, ohne jedoch eine konkrete Richtung vorzugeben…

Summa summarum: ich habe das Buch gern gelesen! Es ist eine feine, leichte Lektüre, dich mich doch häufig zum Schmunzeln gebracht hat – jedoch auch zum “selber Denken”.

Buchtitel

Buchtitel

Sind Softskills erlernbar?

Ich hatte heute eine Vorlesung – Vertragsmanagement im Bereich der Softwareprojekte. Auch wenn das Thema Softskills hieraus nicht direkt erkennbar ist, so hat der Dozent die Überleitung doch sehr gut gestaltet und verpackt.

Vertragsmanagement – eigentlich stellt man sich hierunter doch eher Paragraphen, Anwälte und trockenes Vokabular vor. Die Herangehensweise heute war eine andere, meiner Meinung nach sehr interessante.

Bei Verträgen kommt es natürlich primär darauf an, was darin enthalten ist. Aber bestimmend für den Inhalt der Verträge, deren Einhaltung und das Miteinander in Projekten sind die Softskills, das “Drumherum” und die Art und Weise, wie man miteinander kommuniziert, wie ehrlich man zueinander ist.

Dabei ist mir dann die Frage aufgekommen, ob Softskills denn erlernbar sind.

Aus eigener Erfahrung ergibt sich daraus ein eher widersprüchliches Bild: ich war in der Vergangenheit (Vorsicht: meine eigene, subjektive Einschätzung!) eher zurückhaltend, konnte wenig mit Smalltalks anfangen und Networking war dadurch auch nicht unbedingt meine Stärke. Ich will nicht behaupten, dass sämtliche Softskills (kommunkative Erscheinung, Systemdenken, Toleranz, …) bei mir nicht vorhanden waren, aber bei den erstgenannten mangelte es doch immens. Im Laufe der Jahre und mit wachsender Erfahrung im Berufsleben “lernte” ich diese Fähigkeiten dann dazu.. lernte, wie man Smalltalks führt (Ich interessiere mich nach wie vor null für Fussball, aber ich kann zumindest mitreden..), wie man Networking betreibt und wie man “aus sich rausgeht”.

Ein anderes Beispiel zeigt aber, dass selbst “Intensivseminare”, wie bspw. das von der BA Ravensburg angebotene Kontaktstudium Wirtschaftsmediation, bei einigen nicht fruchten. Mediation, als – ich nenne es mal salopp – zwischenmenschliches Gerichtsverfahren ohne Juristen basiert ja, zumindest auf Seiten des Mediators, gänzlich auf Softskills. Dennoch schafft man es nach einem einjährigen, berufsbegleitenden Workshop nicht, auf humaner Ebene miteinander zu kommunizieren, die Meinung anderer zu tolerieren und Beschlüsse zu akzeptieren, bei denen alle anderen dafür sind, nur man selbst nicht. Und wenn es dann doch mal vorkommt, weint man einfach.

Sind Softskills nun erlernbar oder nicht? Ich denke, solange die Grundzüge schon vorhanden sind, ist der Rest “Aufbauarbeit”, kann man weiteres dazu lernen.

Ist aber schon das grundsätzliche Verständnis dieser Fähigkeiten nicht vorhanden, so ist hier “Hopfen und Malz” verloren – aber ich denke fast, dass dies in jeder Disziplin der Fall ist.

Zuversicht

Schlimme Dinge passieren – sie passieren überall, jedem – nur nicht mir? Bis es einen dann einholt. Und plötzlich ist dann all das, was man überall als tragisches Ereigniss wahrnimmt, bittere Realität. Entweder, man ist selbst betroffen, oder es betrifft Menschen, die einem sehr nahe stehen.

Was man in diesen Momenten nicht verlieren sollte, ist die Hoffnung und die Zuversicht. Die Zuversicht auf “zusammen schaffen wir das schon”, die Hoffnung auf ein gutes Ende – egal, wie schlimm die Situation aussieht.

Wenn man in diesen Momenten füreinander da ist, wenn man sich gegenseitig Mut macht und weiss, dass einfach jemand da ist – das hilft ungemein.

Diese Erfahrung hatte ich selbst schon oft – auf beiden Seiten.

Ich hoffe nur, dass alles wieder gut wird…

Nice Songwriter…

Ari Hest - The Break-inAri Hest – The Break-in

I do really love last.fm! After stumbling upon artists like Donovan Frankenreiter, KT Tunstall, Jason Mraz (BEFORE he was famous in Germany!), I did stumble upon Ari Hest some days ago.

I have to admit – I never heard about him before. But he does really nice music. So far I did only bought his Album “The Break-In” within the iTunes store, so I cannot say anything about his other albums, but this one is really great!

This album has mostly slow songs, sung by him with his strong, but also soft voice, some background guitar and drums.

Conclusion: Enjoyable!

Congratulations Mr. President

Jawohl – geschafft. Auch wenn dies jetzt wahrscheinlich der 6.000.000.000 Blogeintrag / Microblogeintrag / Bericht / Artikel / Aufschrei / etc. über den Wahlsieg von Barack Obama zum “mächtigsten Menschen der Welt”.

Nunja, wieso das Blog also nicht mit einer positiven Nachricht eröffnen. Und ich denke, dieser Wahlsieg ist richtungsweisend für ganz Amerika (oder zumindest hoffe ich es).

Ich wünsche ihm und dem ganzen Land viel Erfolg – hoffentlich hält er seine Versprechen, hoffentlich behält er sein Einfühlvermögen, seine Bodenständigkeit, seine Klarheit und seinen souveränen Ton.